Freitag, 24. Juli 2009

http://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.de/npin//show.php3?id=93&nodeid=
http://de.wikipedia.org/wiki/Meningitis
Olla
ungesüsster türkischer Kaffee 3 Euro
Kirchenglocken - Berliner Dom
innere Ausgeglichenheit
Blume des Koran

"In Diderots unveröffentlichten Schriften mit satirischer Tendenz zeigen sich deutliche Zweifel am optimistischen, aufklärerischen Weltbild, das er mit der Encyclopédie öffentlich vertreten musste. Sein anfänglicher Freund und späterer Widersacher Jean-Jacques Rousseau warf Diderot vor, dass er ihn vom Optimismus abgebracht habe."

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"Hôtel des deux mondes" (deutscher Titel: Hotel zu den zwei Welten) ist ein Theaterstück des französischen Autors Éric-Emmanuel Schmitt, das im Jahre 1999 erschienen ist.

Handlung [Bearbeiten]

In einem Hotel zwischen zwei Welten, in einem Hotel zwischen Leben und Tod, in das die Seelen aller Komapatienten kommen, treffen sich im Verlaufe des Stückes einige Leute mit unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlichen Meinungen. Im Hotel zu den zwei Welten sind die Hotelgäste von ihren physischen Schmerzen, die ihre Körper gerade erleiden, befreit und müssen so entweder auf den Erfolg der Ärzte oder deren Misserfolg warten. Je nachdem fahren die Gäste mit einem Aufzug, dem einzigen Ausgang des Hotels, entweder wieder zurück auf die Erde, zurück ins Leben, oder hoch in den Himmel, in den Tod."

Mittwoch, 22. Juli 2009

Die Katharsis (griechisch κάθαρσις, „die Reinigung“) bezeichnet in der Psychologie die Hypothese, dass das Ausleben von inneren Konflikten und verdrängten Emotionen zu einer Reduktion der Konflikte und Gefühle führt. Vornehmlich wird von Katharsis gesprochen, wenn durch das Ausleben von Aggressionen z. B. das Schlagen auf einen Sandsack eine Reduktion der Aggressionsbereitschaft (Reduktion von Ärger, Wut ...) erzielt werden soll.

Freitag, 17. Juli 2009

"Mit der Gründung von Tempo im Hamburger Jahreszeiten Verlag kam der New Journalism nach Deutschland. Die Gründungsmannschaft gruppierte sich um den österreichischen Journalisten Markus Peichl und den österreichischen Art Director (dt. künstlerischer Leiter) Lo Breier, die zuvor den Wiener gegründet hatten. Vorbild waren dabei Tom Wolfe und Hunter S. Thompson, Zeitgeistmagazine wie twen, New York Magazine und Vanity Fair, aber auch die neuen „Stilbibeln“ wie das britische Magazin Face und das französische Actuel.

Die Zeitschrift definierte nach Meinung ihrer Anhänger verbindlich den urbanen Lebensstil der jungen Generation. Thematisch befasste sich Tempo mit Themen zwischen Konsum und Rebellion, AIDS und Armani sowie Popkultur und Hochkultur."

Tempo

Merkur


Schon seit geraumer Zeit driftet der "Merkur - Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken", einst renommierter Vermittler zwischen wissenschaftlichem und journalistischem Diskurs, unaufhaltsam nach rechts. Spätestens seit dem 11. September 2001 scheint es zum zentralen Anliegen der Herausgeber Karl Heinz Bohrer und Kurt Scheel geworden zu sein, zu erweisen, wie perfide der Araber und seine Religion als solche seien. Neben solchen rassistischen Ausfällen ist es auch mit der ökonomisch-kulturellen Deutungsmacht der Zeitschrift nicht mehr weit her: in blindem Furor richtet man sich gegen die weinerlichen, politisch-korrekten Alt-68er, die allein an allem schuld seien.

Eno Stahl
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exkurs

Die französische Literatur, vor allem die Dichtung Charles Baudelaires, half ihm, in zahllosen Büchern den schönen Schrecken der Moderne zu interpretieren und das Böse in der Kunst zu beschwören.


Dennoch wäre man bislang bei diesem konservativen Exzentriker kaum auf den linken "Zivilisationsliteraten" Heinrich Mann gekommen. Einst Literaturchef der FAZ, bis ihn dort 1973 der weniger akademische Marcel Reich-Ranicki ablöste, ist Bohrer seit 1983 Herausgeber des Merkur, auf dessen Seiten er als intellektueller Provokateur gerne schwächliche Friedfertigkeit und falschen Moralismus bekämpft, dabei überall geistigen Defätismus witternd. Seine Tabubrüche machten ihn in den Augen überschwänglicher Beobachter zuletzt gar zum Ahnherren des Tempo-Journalismus.


Das ästhetische Subjekt bekomme bei Bohrer seine Freiheit zurück, gegen alle politischen Zumutungen des Zeitgeists. Baudelaire, Heinrich Mann und Bohrer einten die Fähigkeit zur Karikatur, Lust an der Physiognomie und grellen Effekten.


Taz-Autor ALEXANDER CAMMANN über den Herausgeber des Merkurs Karl Heinz Bohrer