Sonntag, 22. Mai 2011

Sorge um sich selbst

"Eine andersartige Entwicklung nahm der Gedanke der Selbsterkenntnis im Platonismus. Für Platon stand der Aspekt im Vordergrund, dass der Mensch Wissen um das eigene Nichtwissen erlangen soll,[5] damit er dann nach rechter Einsicht strebt und dadurch auch seinen Charakter veredelt. Das Bemühen um solche Selbsterkenntnis war für Platon ein Bestandteil seines zentralen ethischen Projekts der Sorge um die Seele, deren Wohlergehen davon abhänge, dass sie Tugend (aretē) kultiviere.[6] Damit bahnte sich ein Bedeutungswandel an. Neben das traditionelle, eher resignative Verständnis von Selbsterkenntnis, das naturgegebene, unüberwindliche Grenzen des Erreichbaren hervorhob, trat eine optimistischere Interpretation. Sie machte die Aufforderung zur Selbsterkenntnis auch zum Ausgangspunkt für eine Einsicht in Entwicklungsmöglichkeiten, die dank der überirdischen Herkunft und Natur der Seele gegeben seien."
http://de.wikipedia.org/wiki/Gnothi_seauton

Erleichterung

Come On Let's Go

You won't find it by your self
You're gonna need some help
And you won't fail with me around
Come on let's go

I will tell you if you change
And who's been saying things
It's hard to tell who is real in here
Come on let's go

You know who to turn to
Now everything's changed
Come on lets go
Stop looking for answers
In everyone's face
Come on let's go

What's the point in wasting time
On people that you'll never know
Come on let's go


When you're looking for a friend
But it's empty at the end
When everybody's disappeared
You won't be alone

If you want I'll compensate
If you over estimate
So there's nothing left to fear
You won't be alone
You know who to turn to
Now everything's changed
Come on let's go
Stop looking for answers
In everyone's face
Come on let's go

What's the point in wasting time
On people that you'll never know
Come on let's go

Es kenne mich die Welt, auf daß sie mir verzeihe!

http://www.perlentaucher.de/buch/8118.html,

http://de.wikipedia.org/wiki/Gnothi_seauton

http://www.google.de/search?q=%E2%80%9EEs+kenne+mich+die+Welt%2C+auf+da%C3%9F+sie+mir+verzeihe!&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a

Betrachtungen eines Unpolitischen
"Es gibt Menschen, die gehen durch die Menge wie ein Peitschenhieb. Schmerzhaft und schrill züngeln sie auf, stacheln, beleidigen, empören im Vorübergehen und lassen Wunden zurück, die nur schwer verharschen wollen. Sie selbst scheinen kein Bewußtsein der Macht zu haben, die ihnen eigen ist, sie sind fast wie Werkzeuge, die auf dem Tische eines höheren Meisters liegen, seines Willens gewärtig der sich ihrer bedienen wird nach ungekannten Ratschlüssen. Durch ihre Beschaffenheit kommen sie dem Willen ihres Meisters entgegen, erweisen sich als gute und zweckmäßige Werkzeuge in seiner Hand und vielleicht hat er sie selber zurechtgezimmert aus Stoffen, deren Wesen und Fundort ihm allein bekannt sind.""
http://de.wikipedia.org/wiki/Der_vergiftete_Brunnen
Arthur Holitscher

http://www.amazon.de/gp/product/3499254352/ref=s9_simh_gw_p14_d0_i3?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-2&pf_rd_r=19W1SK0NXKSXAJS8FBBK&pf_rd_t=101&pf_rd_p=463375173&pf_rd_i=301128

http://www.amazon.de/Gammler-Hohe-Berge-Jack-Kerouac/dp/3499114178/ref=pd_rhf_p_t_1

Sonntag, 8. Mai 2011

http://www.loleg.com/blog/

Donnerstag, 28. April 2011

Relax your body

http://soundcloud.com/nilow/pila2-panika-nilow-assimilation-dub-rec-free-download

Montag, 25. April 2011

Hannah Ahrendt

Denken, Wollen, Urteilen

Die 1989 posthum veröffentlichten Werke Das Denken und Das Wollen erschienen 1998 in dem Sammelband Vom Leben des Geistes. Diese Arbeit beruht wiederum auf Vorlesungen, die sie 1973 und 1974 gehalten hat. Der dritte Teil Das Urteilen wurde nach Vorarbeiten seitens ihrer Nachlassverwalterin Mary McCarthy von dem Politikwissenschaftler Ronald Beiner auf der Grundlage der Manuskripte ihrer Vorlesungen zu Kant, insbesondere aus dem Jahr 1970, zusammengestellt.

Arendt will, wie sie in der Einleitung schreibt, mit diesem anspruchsvollen Titel nicht als „Philosoph“ als „Denker von Gewerbe“ (Kant) wirken, aber das Denken auch nicht diesen überlassen. Anlass für ihre Studien war u.a. ihr Eichmann-Buch, in dem sie sich mit den „ungeheuerlichen Taten“ eines „gewöhnlichen“, „gedankenlosen“ Täters beschäftigt hatte. Dies führte zu der Frage, ob das Denken, d. h. die Gewohnheit, alles zu untersuchen, ohne Rücksicht auf die Ergebnisse, zu den Bedingungen gehört, die die Menschen davor schützen, Böses zu tun.[119]"

"Das Denken [Bearbeiten]

In ihrem bereits zur Veröffentlichung fertiggestellten Werk über Das Denken erweiterte Arendt die Ideen aus Vita activa, indem sie nunmehr die „Vita contemplativa“, d .h. geistige Tätigkeiten, als ebenbürtig oder sogar überlegen beschreibt. Sie versucht, ihre Aussage im Eichmann-Buch über die „Banalität des Bösen“ mit der These zu untermauern, diese Art bösen Handelns sei mit dem „Fehlen des Denkens“ mit der „Gedankenlosigkeit“ verknüpft. Sie stellt folgende Frage:

„Könnte vielleicht das Denken als solches – die Gewohnheit, alles zu untersuchen, was sich begibt oder die Aufmerksamkeit erregt, ohne Rücksicht auf die Ergebnisse und den speziellen Inhalt – zu den Bedingungen gehören, die die Menschen davon abhalten oder geradezu dagegen prädisponieren, Böses zu tun?“[120]

Als Motto stellte sie der Einleitung einen kurzen Text aus Heideggers Was heißt Denken? voran, in dem dieser die Bedeutung des Denkens an sich hervorhebt.

Wiederum verfolgt sie Begriffe zu ihrem Ursprung zurück. Ethik und Moral, so Arendt, sind die griechischen bzw. lateinischen Ausdrücke für Sitte und Gewohnheit. Gewissen dagegen bedeute „bei sich wissen“ und gehöre zu jedem Denkvorgang. Nur „gute Menschen“ hält sie für fähig, ein schlechtes Gewissen zu entwickeln, während Kriminelle in der Regel über ein gutes Gewissen verfügten. Ethik und Moral (wörtlich: Sitten und Gewohnheiten) seien hauptsächlich von der entgegengesetzten Prämisse ausgegangen.

Angelehnt an Sokrates'[121] bereits bei Demokrit zu findende Aussage: „Es ist besser Unrecht zu leiden als Unrecht zu tun“, entwickelt sie den Gedanken des inneren Gesprächs, wobei das Individuum sich davor hüten müsse, mit sich selbst in Zwiespalt zu geraten, um seine Selbstachtung zu bewahren, auch wenn viele Menschen sich anders entscheiden.

„Als Bürger müssen wir schlechte Taten verhindern, weil es um die Welt geht, in der wir alle leben, der Übeltäter, das Opfer und die Zuschauer;“[122]

Zum Handeln gehöre seit der Antike das Denken. Arendt grenzt ihr Verständnis vom Denken sowohl von Platon und Aristoteles, die das Denken als passive Betrachtung verstanden hätten, wie auch vom Christentum ab, das die Philosophie zur „Magd der Theologie“ und das Denken zur Meditation und Kontemplation gemacht habe. Auch dem Ansatz der Neuzeit, in der das Denken hauptsächlich der Erfahrungswissenschaft diene, steht sie kritisch gegenüber. Die Mathematik hält sie als reines Denken für die „Königin der Wissenschaften“.[123] Sie kritisiert die Hegemonie der Naturwissenschaften als Erklärungsmodell aller „Erscheinungen“, auch der gesellschaftlichen und politischen und betont die Wichtigkeit des Nachdenkens über die Bedingtheit des menschlichen Lebens.

Die Bedeutung des Denkens im öffentlichen Leben trete in der modernen Gesellschaft, die immer mehr zur Arbeitswelt werde, weitgehend zurück. Die „vita activa“, das Herstellen und Handeln, siege über die „vita contemplativa“, die Suche nach dem Sinn, die einstmals – insbesondere im Mittelalter – vorrangig gewesen sei. Der Mensch gerate in eine Zwickmühle, da einerseits die Individualität gerade in der demokratischen Massengesellschaft betont werde, andererseits die Massengesellschaft den Diskussionen im öffentlichen Raum Grenzen setze.

In dieser auf Vorlesungen beruhenden Abhandlung setzte sie sich mit zahlreichen bedeutenden Philosophen auseinander, die über das Denken – als Betrachten des Seins – Auskunft gegeben haben. Dabei behandelte sie die großen Denker lebenslang, genauso wie Jaspers, als wären sie Zeitgenossen.

Während das Denken als Unsichtbares in aller Erfahrung gegenwärtig sei und dazu neige, zu verallgemeinern, stünden die anderen beiden geistigen Tätigkeiten der „Erscheinungswelt“ viel näher, weil es immer um „einzelnes“ gehe: um das Urteilen über die Vergangenheit, dessen Ergebnis die Vorbereitung für das Wollen darstelle."

http://de.wikipedia.org/wiki/Hannah_Arendt#Denken.2C_Wollen.2C_Urteilen

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http://de.wikipedia.org/wiki/Theorie_des_kommunikativen_Handelns